Blogs

  • Fit für die Zukunft: Elektromobilität in Fahrzeugflotten

    Gewerbliche Fahrten eignen sich dank Planbarkeit und kurzer Strecken besonders gut für den Einsatz von E-Mobilen. Das Umstellen der Unternehmensflotten wird jedoch häufig durch die Frage gehemmt, wie sich die Fahrzeugflotte ökologisch und ökonomisch optimal laden lässt. Das Projekt „Fit2Load“ der Fachhochschule Bielefeld setzt hier an, um mit praktikablen Lösungen die Ausweitung elektrifizierter Flotten voranzutreiben – mit positiven Effekten für Wirtschaftlichkeit und Emissionsbilanz der Unternehmen. Für dieses Engagement wurde das Forschungsprojekt heute vom Land NRW geehrt. Dr. Heinrich Dornbusch, Geschäftsführer der KlimaExpo.NRW, überreichte Prof. Dr. Jens Haubrock, Studiengangsleiter am Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik (IuM) der FH Bielefeld, Hanno Lechtermann von der Bäckereikette Lechtermann & Pollmeier, Dr. Peter Westerbarkey von dem Ladesäulenhersteller Westaflex und Dr. Thomas Wehlage von den Energiemanagementspezialisten Archimedes Technik die offizielle Urkunde zur Aufnahme in die landesweite Leistungsschau für den Klimaschutz.

    Weiterlesen...
    Autor: Lars Bökenkröger Erstellt am: 13. Juli 2018
  • Kompetenzzentrum Frau und Beruf OWL sucht Verstärkung

    Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf der OstWestfalenLippe GmbH ist ein Teil der Landesinitiative Frau und Wirtschaft des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW. Ziel der Initiative ist es, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu unterstützen, das weibliche Fachkräftepotential zu heben und dadurch die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu stärken und auszubauen. Gemeinsam mit den Gleichstellungsstellen und Wirtschaftsförderungen der Region sowie arbeitsmarkpolitischen Akteurinnen und Akteuren werden in Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft konkrete Projekte und Angebote geplant und realisiert, um die Frauenerwerbstätigkeit in OWL zu stärken.

    Für die Standorte Minden-Lübbecke, Gütersloh und Höxter suchen wir kurzfristig, jeweils in Teilzeit (50 %)

    Projektmitarbeiterinnen / Projektmitarbeiter

    Ihre Aufgaben sind:

    • Konzeptionelle Erarbeitung von Handlungsansätzen zur Hebung des Fachkräftepotentials von Frauen in kleinen und mittleren Unternehmen.
    • Entwicklung bedarfsorientierter Maßnahmen zu den Themenfeldern des Kompetenzzentrums Frau und Beruf.
    • Enge Zusammenarbeit mit Wirtschaftsförderungen und Gleichstellungsstellen.
    • Netzwerkarbeit mit Institutionen und Einrichtungen aus der Wirtschaft sowie Unternehmen.
    • Veranstaltungsorganisation für die jeweiligen Kreise.

    Erwartet werden: 

    • abgeschlossenes Hochschulstudium
    • Fähigkeit zur Entwicklung eigenständiger Konzepte und Praxisansätze
    • hohe analytische Kompetenz
    • umfangreiche Kenntnisse zentraler und regionaler Strukturen
    • frauen-, wirtschafts- und arbeitsmarktpolitische Expertise
    • hohe Kooperations-, Organisations- und Verhandlungsfähigkeit
    • Erfahrungen in Netzwerkmanagement
    • Erfahrungen in der Abwicklung von Förderprojekten sind wünschenswert

    Wir bieten:

    Eine abwechslungsreiche, interessante und anspruchsvolle Aufgabe mit zahlreichen Gestaltungsmöglichkeiten in einem engagierten Team.

    Räumliche und zeitliche Flexibilität wird vorausgesetzt. Die Stellen sind vorbehaltlich der Förderzusage bis zum 30.4.2022 befristet.

    Bitte senden Sie uns Ihre elektronische Bewerbung bis zum 13. August 2018 per E-Mail an:

    OWL GmbH,  Kompetenzzentrum Frau und Beruf OWL, Turnerstraße 5-9,  33602 Bielefeld, www.ostwestfalen-lippe.de

    Für weitere Informationen steht Ihnen Eva Leschinski (0521/96733-291) gern zur Verfügung.

    Weiterlesen...
    Autor: Bettina Abendroth Erstellt am: 13. Juli 2018
  • Schüler-Klimagipfel ist Teil der KlimaExpo.NRW

    Der in Bad Salzuflen entwickelte Schüler-Klimagipfel ist die erste Klimakonferenz, die sich ausschließlich an junges Publikum richtet. Die Veranstaltung mit Eventcharakter informiert Schülerinnen und Schüler auf anschauliche Weise über die Themen Klimawandel und Klimaschutz. Damit fördert das Projekt unmittelbar den gesellschaftlichen Wandel in eine nachhaltige, klimafreundliche Zukunft. Für das beispielhafte Engagement wurde das Projekt nun vom Land NRW geehrt. Diskutieren, Wissen austauschen und Gleichgesinnte kennen lernen – Die Idee des Schüler-Klimagipfels ist gebräuchlich, das Konzept alles andere als das: Die Veranstaltung aus der Feder der in Bad Salzuflen ansässigen Agentur GetPeople informiert Schülerinnen und Schüler ab der achten Klasse über die Herausforderungen des Klimawandels, seine Auswirkungen weltweit und in der eigenen Region und präsentiert gleichzeitig Lösungsansätze. Dabei übernehmen Schülermoderatoren die Rolle der Lehrer, Kino- oder Theatersäle ersetzen die sonst üblichen Klassenzimmer und der ungeliebte Frontalunterricht wird durch spannende Interviews mit Klimaexperten, Impulsvorträge von Universitätsprofessoren, Liveschaltungen zur Weltklimakonferenz oder in die Antarktis und ungewöhnliche Talkrunden ausgetauscht.

    Weiterlesen...
    Erstellt am: 13. Juli 2018
  • Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der Gesundheits- und Pflegebranche: Möglichkeiten, Angebote, Wirkung und Nutzen in der Diakoniestation Bünde 1

    Wenn sich weibliche Fachkräfte heute für ein Unternehmen entscheiden, ist Familienfreundlichkeit ein zentrales Kriterium. Familienfreundlichkeit fördert sowohl die gezielte Rekrutierung benötigter Fachkräfte als auch die Bindung qualifizierter Mitarbeiterinnen an das Unternehmen. Doch nicht nur die Mitarbeiterinnen profitieren von Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf & Familie, sondern auch die Einrichtungen der Gesundheits- und Pflegebranche selbst: eine win-win-Situation.

    Der Einladung des Kompetenzzentrums Frau und Beruf OWL, der Gleichstellungsstelle und der Wirtschaftsförderung im Kreis Herford folgten Anfang Juli 22 Personalverantwortliche, Führungskräfte, Einrichtungs- und Pflegedienstleitungen und Vertretungen verschiedener Institutionen und informierten sich im großen Besprechungsraum der Diakoniestation Bünde 1 über Möglichkeiten und Angebote sowie deren Wirkung und Nutzen.

    Michael Schoenfeld als Geschäftsführer der Diakoniestationen im Kirchenkreis Herford gGmbH begrüßte die Teilnehmenden und stellte den ambulanten Pflegedienst mit seinen 9 Stationen und insgesamt etwa 260 Mitarbeitenden vor. Da diese zum überwiegenden Teil weiblich sind, hat auch das Vereinbarkeitsthema eine fast tägliche Präsenz – nicht nur, wenn es um Kinderbetreuung, sondern auch um die Pflege von Angehörigen geht.

    Im anschließenden Impulsvortrag knüpfte Unternehmensberater Andreas Heiber hier an und machte klar: die demographische Herausforderung im sicheren Wachstumsmarkt „Pflege“ hat längst begonnen. Bei den fast 90 % weiblichen Fachkräften gehören die über 50jährigen mit etwa 40 % Anteil zur zweitgrößten Gruppe – mit steigender Tendenz.

    Auf die Frage, wo einerseits noch eigene Potentiale auszuschöpfen sind, aber andererseits auch das Arbeitspensum verträglich leistbar ist, lieferte er verschiedene Ansätze. Die Beschäftigten sind häufig in Teilzeit tätig (27,7%) oder müssen gerade im ambulanten Bereich Teildienste in Kauf nehmen. Und genau hier setzen die Ideen und Vorschläge von Andreas Heiber an. Er skizzierte mit Beispielen, welche Chancen das 2017 in Kraft getretene Pflegestärkungsgesetz II bietet. Er nannte unter anderem die Kombination von Versorgungs- und Betreuungsleistungen, die eine Tätigkeit im größeren Stundenumfang „am Stück“ möglich macht, gleichzeitig aber auch durch weniger Arbeitsintensität der sprichwörtlichen „Rennpflege“ entgegenwirkt. Teildienste könnten ebenfalls vermieden werden, wenn zu Pflegende auch durch lange Spätdienste beispielsweise nach 20 Uhr versorgt würden.

    Als ergänzende Möglichkeiten im Sinne der Vereinbarkeit nannte er strukturierte Angebote wie blockweises Arbeiten bei z. B. hauswirtschaftlichen Leistungen zur Reduzierung von Wegezeiten oder Pflegeannahme nach fixen Tourenplänen.

    Die Frage zur Kinderbetreuung beantwortete Andreas Heiber zunächst mit den klassischen Kooperationen mit Kindertageseinrichtungen. Mit eher ungewöhnlichen Ideen und Vorschlägen brachte er alle Teilnehmenden zum Nachdenken und einer kritischen Auseinandersetzung mit der Thematik. Beispielsweise das Angebot einer Frühstücksgruppe, deren Kinder später per Bringdienst zur Schule oder Kita gefahren werden oder den Einsatz einer Tagesmutter im Pflegedienst.

    Auf die spezielle Situation pflegender Angehöriger im Pflegebereich ging Heiber ebenfalls ein. Pflegefachkräfte stehen im besonderen Spannungsfeld zwischen Beruf und Familie, können sich kaum „rausreden“  und den Betroffenen fehlt häufig selbst der professionelle Abstand. Aus dem Grund schlägt er vor, die Angebote analog zur Kinderbetreuung aufzubauen und alle Möglichkeiten des Leistungsrechts zu nutzen.

    Im Zusammenhang mit der Arbeitsorganisation zeigte Heiber die Chancen der Digitalisierung auf und stellte unter anderem das Poolen der Rufbereitschaftsdienste mit anderen Pflegeeinrichtungen zur Reduzierung der Dienste vor.

    Abschließend thematisierte Heiber die oft ungerecht empfundenen „Müttertouren“. Er machte deutlich, dass die Alternative dazu mehr Arbeit für alle anderen bedeutet und es sich in den meisten Fällen um eine Phase und keine Dauerlösung handelt.

    Zum Ende seines Vortrags appellierte Unternehmensberater Andreas Heiber an die Personalverantwortlichen und Führungskräfte der Pflegebranche, die positiven Auswirkungen auf das Arbeitgeber-Branding mit zu bedenken. Gelebte Praxis spricht sich herum und sorgt für mehr und bessere Bewerbungen. Eine langfristige Kosteneinsparung wird durch das Reduzieren von Fehlzeiten ermöglicht – und das Halten von guten Mitarbeitenden ist günstiger als neue zu gewinnen und einzuarbeiten.

    „Wir freuen uns, dass wir mit dieser Veranstaltung einen aktiven Beitrag zur aktuellen Debatte über den Fachkräftemangel in der Pflege leisten konnten.“, zeigte sich Meike Stühmeyer-Freese vom Kompetenzzentrum Frau und Beruf OWL sehr zufrieden und bedankte sich bei Britta Mensenkamp, Assistentin der Geschäftsführung, für die organisatorische Unterstützung und Beteiligung an der erfolgreich verlaufenen Veranstaltung.

    Im Anschluss nutzten die Personalverantwortlichen und Führungskräfte den gemeinsamen Nachmittagsimbiss zum konstruktiven Austausch.

    VA 05072018 PhilippQuest

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    v.l: Andreas Heiber (Unternehmensberatung System & Praxis, Bielefeld)  |  Michael Schoenfeld (Geschäftsführer Diakoniestationen im Kirchenkreis Herford gGmbH)
    Meike Stühmeyer-Freese (Kompetenzzentrum Frau und Beruf OWL)  |  Britta Mensenkamp (Assistenz der Geschäftsführung der Diakoniestationen im Kirchenkreis Herford gGmbH)
    Bildrechte: Philipp Quest

    Weiterlesen...
    Autor: Bettina Abendroth Erstellt am: 12. Juli 2018
  • it´s OWL: Projekte starten im Herbst

    Das Technologie-Netzwerk it´s OWL startet ab Herbst mit neuen Projekten. Darin entwickeln Unternehmen und Forschungseinrichtungen Ansätze in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Digitale Plattformen, Digitaler Zwilling und Arbeitswelt der Zukunft. Darüber hinaus können sich Unternehmen für Transferprojekte bewerben, in denen sie gemeinsam mit einer Forschungseinrichtung konkrete Herausforderungen der digitalen Transformation lösen. Das Land NRW stellt für Projekte Fördermittel im Umfang von 50 Millionen Euro zur Verfügung, mindestens die gleiche Summe kommt aus der Industrie. Insgesamt sollen im Spitzencluster bis 2022 Projekte im Umfang von 200 Millionen Euro umgesetzt werden. Neben der Landesförderung sollen dafür auch Bundes- und EU-Mittel genutzt werden.

    Weiterlesen...
    Erstellt am: 11. Juli 2018
Seite 1 von 264
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok