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  • Zu Gast bei: Schüco International KG in Bielefeld

    Am 5. November 2019 folgten 40 Personalverantwortliche aus Unternehmen und andere Interessierte der Einladung der Kooperationspartnerinnen und waren „Zu Gast bei: Schüco International KG“.
    Bettina Kraemer, Leiterin HR Group Strategy and Policy, und Anke Weber, Leiterin HR Operations, gaben einen Einblick in die Aktivitäten, die bei Schüco rund um das Thema „New Work“, Digitalisierung und Modernisierung der Arbeitsorganisation und Firmenstrukturen stattfinden und welche davon besonders die Karrieren der weiblichen Beschäftigten unterstützen.

    Seit der Gründung 1951, als in einem kleinen Hinterhof sechs Mitarbeiter und ihr Chef Schaufenster, Markisen und Rollgitter fertigten, ist das Unternehmen zu einem weltumspannenden Konzern mit inzwischen 5400 Beschäftigten gewachsen. Inzwischen werden ganze Systeme für Fassadentechnik einschließlich Fenstern, Türen aus Aluminium und Kunststoff angeboten, welche neueste Wärmedämmtechnik berücksichtigt; mittlerweile gehören auch die Bereiche Solarthermie, Photovoltaik und seit kurzem auch Hochsicherheitstechnik zu den Geschäftsfeldern des Unternehmens. Alle werden zunehmend durch die Digitalisierung beeinflusst und v.a. spielt Vernetzung eine immer größere Rolle bei den nachhaltigen Lösungen rund um die gesamte Gebäudehülle.
    2007 wurde am Bielefelder Hauptsitz das Schüco Competence Center eröffnet. Praxisnahe Schulungen in der Kundenwerkstatt, wo die Verarbeitung der Schüco Systeme und der Umgang mit den Schüco Maschinen gelernt werden, erweitern das Fachwissen von Mitarbeitern und Partnern.

    Die ständigen Neuerungen im technischen Bereich wirken sich auch auf die Produktion und Entwicklung der Produkte aus und nicht zuletzt auf die Arbeitsorganisation. So wächst die IT-Abteilung stetig und auch ganz neue Formen der Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen den existierenden Abteilungen sind gefordert.
    Die Personalabteilung arbeitet Hand in Hand mit der relativ neuen Abteilung „Innovationsmanagement“, um konzeptionelle Vorarbeit zu leisten und die Umsetzung in die Praxis zu begleiten. Miriam Vandieken, die kürzlich vom Innovationsmanagement in das Team HR Personalentwicklung gewechselt ist (Funktionsbezeichnung „HR Manager Culture & Transformation“), hat in der Veranstaltung am 5. November einen Überblick über diese Aktivitäten gegeben. Sie setzen an bei der Betrachtung der Firmenhistorie und -entwicklung sowie einer Bestandsaufnahme vieler interner Abläufe. Das Innovationsmanagement-Team konzipiert innovative Ideen für die Arbeitsorganisation und stellt gleichzeitig ein Bindeglied zwischen allen Abteilungen dar, wenn es um die Vernetzung des Wissens und der Produktion geht, die durch die Digitalisierung vorangetrieben und ermöglicht wird.

    Um die „New Work“-Methoden in ersten Bereichen ausprobieren zu können, wurde dieses Jahr ein neues Gebäude eröffnet, in dem u.a. eine IT-Entwicklungsabteilung untergebracht ist. Arbeitszeit und auch die Arbeitsorganisation sind hier sehr flexibel gestaltet. Das Gebäude hat neben modernen Computerarbeitsplätzen in Großraumbüros verschiedene Bereiche, in die sich kleine Gruppen von Beschäftigten zurückziehen können, um in unterschiedlicher Gruppengröße spontane Besprechungen abhalten zu können. Ebenso gibt es kleine Büros für Telefonkonferenzen oder andere längere Telefonate, die mit einer entsprechenden Technik ausgestattet sind.

    Die frauengeführte HR-Abteilung hat auch die Entwicklung der weiblichen Fach- und Führungskräfte fest im Blick. So besteht die Möglichkeit von flexibler Arbeitszeit zwischen 6.00 und 20.00 Uhr (ohne Kernarbeitszeit), Teilzeit in vielen Varianten, einschließlich zum Wiedereinstieg nach der Elternzeit, mobiles Arbeiten und Homeoffice, was gerade von Mitarbeiterinnen häufig in Anspruch genommen wird. Nicht alle Führungskräfte sind sofort von diesen neueren Arbeitsformen und Möglichkeiten der Arbeitszeitgestaltung für ihre Teams begeistert. Dann setzt die HR-Abteilung auf Überzeugung anstelle von Vorgaben. Ansonsten wäre die Neuregelung zum Scheitern verurteilt, was diese theoretisch vom Unternehmen gewünschte Möglichkeit praktisch in Zukunft ausschließen würde.
    Im Bereich der Familienfreundlichkeit hält das Unternehmen zahlreiche Angebote vor, die stark nachgefragt werden: von Belegplätzen in einer Kita, Eltern-Kind-Arbeitszimmer, Kinderferienfreizeitangebote, Notbetreuungsangebote für den Fall, dass die reguläre Kinderbetreuung ausfällt.
    „Ausgezeichnet familienfreundlich“ hat das Bündnis für Familien der Stadt Bielefeld im Jahr 2019 befunden und das Unternehmen entsprechend ausgezeichnet.

    In der Veranstaltungsreihe „Zu Gast bei…“ werden Personalverantwortliche und Führungskräfte aus kleinen und mittelständischen Unternehmen eingeladen, sich über verschiedene Strategien der Personalentwicklung und die Gestaltung von fachlichen Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten von Frauen auszutauschen.

    Zu Gast bei Schueco International KG

     

     

     

     

     

     

     

     

    Teilnehmerinnen der Veranstaltung Zu Gast bei: Schüco International KG
    Bildrechte: WEGE mbH

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    Autor: Bettina Abendroth Erstellt am: 18. November 2019
  • Mobilitätsstrategie als Handlungskonzept für die REGIONALE 2022 veröffentlicht

    Titelblatt Mobilitätsstrategie OWL

    Die jetzt veröffentlichte Mobilitätsstrategie der OWL GmbH für das „UrbanLand OstWestfalenLippe“ gibt Orientierungshilfe für die Ausgestaltung der Mobilität von morgen. Das Papier wurde zur Bestimmung eines Handlungskonzepts mit Blick auf die REGIONALE 2022 in Auftrag gegeben.

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    Autor: Melanie Adriaans Erstellt am: 15. November 2019
  • startklar Impuls- und Infoveranstaltung am 21. November 2019

    Wir laden herzlich zur startklar-Impulsveranstaltung am 21. November 2019 in die Sparkasse Lemgo am Standort Bad Salzuflen ein. Neben allgemeinen Informationen zu startklar und dem Wettbewerbsablauf wollen wir Ihnen die Partner, Lotsen und Experten sowie unsere weiteren Unterstützungsangebote vorstellen. Erfolgreiche Jungunternehmer*innen und Preisträger*innen der letzten Wettbewerbsrunde geben Tipps und berichten über ihre Gründung. Anschließend laden wir Sie ein, bei einem kleinen Imbiss mit uns ins Gespräch zu kommen.

    Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie zur Anmeldung erhalten Sie in unserer Veranstaltungsübersicht.

    Folienmaster Startklar

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    Autor: Jan Großewinkelmann Erstellt am: 13. November 2019
  • OWL-Beratertag 2019 – Nachbetrachtung zur Veranstaltung am 31.10. in Detmold

     

    OWL-Beratertag 2019 – Nachbetrachtung zur Veranstaltung am 31.10. in Detmold

    Informationen zu Förderprogrammen für KMU, Impulse für die Beratung und eine gute Gelegenheit zum Netzwerken: das hatten die Regionalagentur OWL und der Kreis Lippe mit dem diesjährigen OWL-Beratertag für die rund 70 Teilnehmenden Unternehmensberaterinnen und -berater im Angebot.

    Andreas Bendig von der G.I.B. NRW gab zunächst einen aktuellen Überblick über die Fördervoraussetzungen und die thematische Ausrichtung des Programms Potentialberatung NRW. Dr. Friedhelm Keuken, Mitglied der Arbeitsgruppe „Qualitätssicherung für freie Beratung“ der INQA Offensive Mittelstand stellte ergänzend Selbstchecks und Leitfäden für gute Beratung vor. Anschließend gaben Gabriele Paßgang und Heike Wulff von der Effizienz-Agentur NRW einen Einblick in ihre Arbeit. Die kostenlose Erstberatung der Ansprechpartnerinnen ermöglicht KMU, Potentiale für mehr Ressourceneffizienz zu erkennen und bietet gute Anknüpfungspunkte weitere Unterstützung, Beratung und Förderung. Wolfgang Marquardt von der OWL GmbH stellte (regionale) Unterstützungsangebote für KMU im digitalen Wandel vor, die Beraterinnen und Berater in ihrer Arbeit mit den Unternehmen gut multiplizieren können.

    Zum Abschluss gab Andreas Lühmann von der Regionalagentur OWL noch einen Ausblick auf geplante Aktivitäten in 2020 und diskutierte mit den Teilnehmenden Ideen und Impulse für die weitere Zusammenarbeit. Eine Idee ist, dass die Regionalagentur OWL gemeinsam mit der G.I.B. NRW und weiteren regionalen Partnern zu einem Workshop „Digitale Exzellenz“ einladen. Und natürlich wird es auch wieder Gelegenheit zum Austausch und Vernetzen geben - beim „Beratertag 2020“!

    Beratertag Gruppenbild

    (v.l.): Thomas Dreikandt, Kreiswirtschaftsförderung Lippe, Dr. Katja Nink, Andreas Bendig, beide G.I.B. GmbH, Heike Wulf, Effizienz-Agentur NRW, Wolfgang Marquardt, OstWestfalenLippe GmbH, Melanie Taube, Andreas Lühmann, beide Regionalagentur OWL, Jörg Düning-Gast, Verwaltungsvorstand beim Kreis Lippe und Fachbereichsleiter Service und Wirtschaftsförderung, Uwe Gotzeina, Fachgebietsleiter Wirtschaftsförderung Kreis Lippe, und Dr. Friedhelm Keuken, INQA Offensive Mittelstand. (Foto: Regionalagentur OWL, Petra Biernot)

    1_Bendig_Potentialberatung.pdf
    2_Keuken_Qualität_der_Beratung.pdf
    3_PaßgangWulf_Ressourceneffizienzberatung.pdf
    4_Marquardt_Unterstützung_im_digitalen_Wandel.pdf
    5_Luehmann_Perspektiven_Planung_2020.pdf

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    Autor: Petra Biernot Erstellt am: 08. November 2019
  • Industrie 4.0 im zdi-Schülerlabor erfahrbar machen

    Universität Paderborn hat gemeinsam mit der OstWestfalenLippe GmbH BSO-MINT-förderfähige Module für die Arbeitswelt von morgen entwickelt.

    Das Aufkommen digitaler Technologien hat einen Wandel in nahezu allen Wirtschaftsbranchen eingeläutet. Unter dem Label Industrie 4.0 wird für die Produktion gar von einer vierten industriellen Revolution gesprochen. Damit einher gehen weitreichende Umbrüche in der Arbeitswelt. Bekannte Berufsbilder und Formen der Arbeitsorganisation wandeln sich oder verschwinden sogar, neue entstehen. Für Schülerinnen und Schüler werden umfangreiche Kompetenzen im Umgang mit digitalen Technologien damit zu einer wesentlichen Voraussetzung für den weiteren Ausbildungsweg und einen erfolgreichen Start ins Berufsleben.


    Um Schüler*innen fit für die Ausbildungs- und Arbeitswelt von morgen zu machen, wurden in einer Kooperation zwischen dem Lehrstuhl für Technikdidaktik der Universität Paderborn und der OstWestfalenLippe GmbH nun vier BSO-MINT-förderungsfähige Module für Schülerlabore entwickelt. Unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Katrin Temmen haben Lehramtsstudierende im vergangenen Sommersemester ein dreistündiges Einführungsmodul sowie drei vierstündige Praxismodule zu „Industrie 4.0“-Themen entworfen und ausgearbeitet. Im Modul „3D-Druck“ treten die Schüler*innen in einer Challenge gegeneinander an: Wer kann mit dem 3D-Pen die leichteste und zugleich tragfähigste Brücke ‚drucken‘? Im Modul „Augmented & Virtual Reality“ erproben die Schüler*innen an mehreren Stationen die Anwendung verschiedener AR/VR-Apps in der Arbeitswelt, z.B. bei der Reparatur eines Schaltkastens, der Vermessung von Objekten und der Vorbereitung von OPs. Im Modul „Robotik & Assistenzsysteme“ lernen die Schüler*innen, wie sie den Sphero Bolt Roboter so programmieren können, dass er bestimmte Strecken abfährt und Nachrichten übermittelt.


    Die Module wurden erfolgreich mit Schulen getestet, mit Experten aus den zdi-Zentren in OWL diskutiert und ausgearbeitet. Das zdi-Schülerlabor coolMint.paderborn hat das Einführungsmodul schon in sein Programm aufgenommen – die drei Praxismodule starten im Januar 2020. Die Konzepte werden auch anderen zdi-Zentren und -Schülerlaboren zur Verfügung gestellt, um Industrie 4.0 Anwendungen für Schüler*innen erfahrbar zu machen. Ansprechpartner ist Edmond Thevapalan vom zdi-Schülerlabor coolMINT.paderborn (05251 60-3397, ).

     

    b401

    Schüler*innen ‚drucken‘ eine Brücke (Modul „3D-Druck“)

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    Autor: Jan Großewinkelmann Erstellt am: 29. Oktober 2019
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