Bildungsscheck NRW

 

Bildungsscheck - machen Sie, dass Sie weiterkommen Bildungsscheck_Postkarte
 
Flexibilität, Innovation und Qualität sind ständige Anforderungen im globalen Wettbewerb. Dabei bilden gut und vielseitig qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein wichtiges Fundament. Deshalb ist es wichtig, lebenslanges Lernen zu einem Teil des beruflichen Alltags zu machen. Trotzdem ist die Weiterbildungsbeteiligung in den letzten fünf Jahren bundesweit zurückgegangen. In Nordrhein-Westfalen liegt sie bei 32 Prozent, in kleinen und mittleren Unternehmen beträgt sie sogar nur 26 Prozent.

 

 Individueller und betrieblicher Zugang – wer den Bildungsscheck erhält

Den Bildungsscheck können sowohl Beschäftigte individuell für ihre berufliche Weiterentwicklung nutzen als auch kleinere und mittlere Betriebe einsetzen, um geeignete Qualifizierungen für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen auf den Weg zu bringen. Im Rahmen der neuen Förderphase des Europäischen Sozialfonds richtet sich der Bildungsscheck ab 2018 an Beschäftigte, Beschäftigte in Elternzeit, Berufsrückkehrende, Selbständige. Zuwanderer können vorhandene Qualifizierungslücken schließen und ihre im Ausland erworbenen beruflichen Qualifikationen anerkennen lassen. Un- und Angelernte können mit Unterstützung durch den Bildungsscheck einen Berufsabschluss nachholen. Davon profitieren die Beschäftigten selbst und selbstverständlich auch die Unternehmen.

Die wesentlichen Kernelemente der Förderung ab 27. April 2018:

  • Im individuellen Zugang können Beschäftigte jählich einen Bildungsscheck erhalten. Ihr Jahreseinkommen darf 40.000 €, bei gemeinsam Veranlagten 80.000 €, nicht übersteigen und bei ihrem Arbeitgeber müssen weniger als 250 Mitarbeitende beschäftigt sein.
  • Im betrieblichen Zugang können kleinere und mittlere Betriebe mit weniger als 250 Beschäftigten jählich bis zu zehn Bildungsschecks in Anspruch nehmen. Ausgenommen ist der öffentliche Dienst.
  • Die maximale Förderhöhe beträgt 50% der Kurskosten und höchstens 500 € pro Bildungsscheck.
  • Beschäftigte im öffentlichen Dienst sowie Beschäftigte, die SGB III-Leistungen erhalten, bekommen keine Bildungsschecks.

Die Regionalagentur OWL ist verantwortlich für die Umsetzung des Bildungsschecks in OstWestfalenLippe. Sie berät Unternehmen und Beschäftigte zum Bildungsscheck und koordiniert den Erfahrungsaustausch aller Beratungsstellen in der Region.

Lassen Sie sich beraten

Voraussetzung für den Erhalt eines Bildungsschecks ist ein Fördergespräch in einer der Bildungsscheck-Beratungsstellen in der Region. Hier können Unternehmen und Beschäftigte Fragen zur Personalentwicklung und zu individuellen beruflichen Planungen klären. Viele dieser Stellen beraten auch zum Bundesprogramm Bildungsprämie, das zusätzliche Fördermöglichkeiten bietet.

Beratungsstellen in OWL

In der Region gibt es über 40 Bildungsscheckberatungsstellen, die auf den individuellen oder betrieblichen Zugang spezialisiert sind und die Sie gerne beraten!

Beratungsstelle in Ihrer Nähe finden

Weitere Informationen rund um den Bildungsscheck
www.bildungsscheck.nrw.de
 
Für Beschäftigte mit geringem Einkommen gibt es auch die „Bildungsprämie“. Informationen zu diesem bundesweiten Angebot finden Sie hier.

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