MahlerZwo in OWL

MahlerZwo PaderHalle

 

Anlässlich des Reformationsjubiläums kam am Mittwochabend, den 08. November 2017 in der Paderborner PaderHalle zum letzten Mal die Auferstehungssinfonie von Gustav Mahler zur Aufführung, die zuvor schon in Bad Salzuflen und Lemgo zu erleben war.

Nach einer Konzerteinführung im MultiCult versammelte sich die Besetzung von über 250 Mitwirkenden vor ausverkauftem Haus und überzeugte durch eine herausragende Umsetzung des aufwändigen Stückes, das nur selten live zu erleben ist. Erst durch die Zusammenarbeit vieler Veranstalter, Chöre und Orchester aus der Region konnte dieses Großprojekt realisiert werden. Das Symphonische Orchester und der Opernchor des Landestheaters Detmold, das Kammerorchester und der Kammerchor der Hochschule für Musik Detmold, die Kantorei Bad Lippspringe, die Marienkantorei Lemgo und der Städtische Musikverein Paderborn schlossen sich zusammen um diese einzigartige Sinfonie erklingen zu lassen. Der Generalmusikdirektor des Landestheaters Detmold, Lutz Rademacher, hatte die Gesamtleitung.

Mahler ging mit seiner Auferstehungssinfonie bis an die Grenzen des traditionellen Formats einer Sinfonie, zum einen mit der riesigen Besetzung und zum anderen mit den insgesamt 90minütigen fünf Sätzen. Das Publikum wurde zum Thema Tod und Leben nach dem Tod auf eine außergewöhnliche Reise mitgenommen, die immer wieder mit überraschenden Elementen für Begeisterung sorgte. Zum Abschluss der Sinfonie erfolgte schließlich in voller Lautstärke das grandiose Motiv der Auferstehung mit rund 150 Choristen. Das Publikum brachte seine Wertschätzung für diese Meisterleistung mit stehenden Ovationen zum Ausdruck.

 

 

Fotorechte: Städt. Musikverein Paderborn

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