Webinar „Arbeitszeit flexibel gestalten – Chancen, Herausforderungen & Erfahrungsaustausch“

Im Mittelpunkt unseres Webinars Mitte Mai stand das Thema „Arbeitszeit flexibel gestalten“. Angesichts der aktuellen Situation haben viele Unternehmen in den letzten Wochen ihre Arbeitszeiten flexibilisiert – oftmals gezwungenermaßen und ohne die Option auf tiefergehende Planungen oder Überlegungen im Voraus. Nun nutzten rund 30 Teilnehmende die Möglichkeit, sich grundlegend über entsprechende Ausgestaltungsmöglichkeiten, Chancen und Herausforderungen zu informieren.

Das in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle und der Wirtschaftsförderung des Kreises Minden-Lübbecke veranstaltete Webinar bot den teilnehmenden Personalverantwortlichen und Führungskräften zudem zahlreiche Möglichkeiten, sich über eigene Erfahrungen und Einschätzungen zu flexibler Arbeitszeitgestaltung auszutauschen.

Gleich zu Beginn zeigte sich anhand einer anonymen Umfrage unter den Teilnehmenden, das mit fast 80 % ein Großteil offene Baustellen bei der flexiblen Arbeitszeitgestaltung im eigenen Unternehmen sieht. Als wesentliche Aspekte wurden die Abläufe und Regelung der Arbeitszeit sowie unzufriedene Mitarbeitende genannt.

Die Referentin Kerstin Stöver (balima consulting) begann ihren Vortrag mit der Feststellung, dass flexible Arbeitszeitgestaltung zunächst einmal nur eine Abweichung von der Normalarbeitszeit bedeutet und somit verschiedenste Facetten bietet. Dabei betonte sie insbesondere die Bedeutung der flexiblen Arbeitszeitgestaltung als wesentlichen Baustein für Karrierechancen von Frauen in Führung.

Bei der folgenden Frage an die Teilnehmenden nach bereits in den Unternehmenden existierenden flexiblen Arbeitszeitmaßnahmen wurde durch die Antworten im Chat deutlich: es gibt bereits oft vielfältige Angebote in den Unternehmen. Besonders häufig genannt wurden die Instrumente Teilzeit, Homeoffice und Gleitzeit. Daraufhin zeigte Frau Stöver diese sowie weitere Optionen der Arbeitszeitflexibilisierung auf, die sie anhand von Praxisbeispielen veranschaulichte. Einen Schwerpunkt bildeten dabei die Ausgestaltungsmöglichkeiten für kleine und mittelständische Unternehmen.

Die Teilnehmenden waren sich bei der anschließenden Umfrage einig in ihrem „Ja“ zu flexiblen Arbeitsmodellen im eigenen Unternehmen, wobei allerdings ein Drittel die Zustimmung an passende Rahmenbedingungen knüpfte.

Die mit der Ausgestaltung von flexiblen Arbeitszeitmodellen einhergehenden Chancen und Herausforderungen wurden von der Referentin gemeinsam mit den Teilnehmenden auf einem digitalen Whiteboard erarbeitet. Die gesammelten Stichwörter und Einschätzungen der Teilnehmenden aus dem Chat wurden dabei von Frau Stöver geordnet, ergänzt und erläutert. So ergab sich ein spannendes Gesamtbild für die erfolgreiche Ausgestaltung flexibler Arbeitszeitgestaltung.

Anschließend blieb noch ein wenig Zeit, um bereits vorab eingesendete Fragen zu besprechen und eine offene Austauschrunde zwischen den Teilnehmenden anzustoßen.

Ein positiver Abschluss zeigte sich bei der abschließenden Fragerunde. Alle Teilnehmenden waren sich einig, dass sie flexible Arbeitszeitmodelle jetzt mehr als Chance sehen. Zudem fühlten sich Dreiviertel der Teilnehmenden nun besser auf flexible Arbeitsweisen vorbereitet.

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