Online-Seminar: Virtuelle Führung | Zusammenarbeit auf Distanz meistern am 20. August 2020

Am 20. August folgten rund 50 Personalverantwortliche und Interessierte aus kleinen und mittelständischen Unternehmen aus der Region der Einladung des Kompetenzzentrums Frau und Beruf OWL zu dem Online-Seminar „Virtuelle Führung | Zusammenarbeit auf Distanz meistern“.

Bereits zu Beginn des Online-Seminars gingen die Teilnehmenden aktiv in den Austausch über die Erfahrungen mit der Arbeit im Homeoffice, welche digitalen Tools zu empfehlen sind und wie die Zusammenarbeit über Distanz gelingen kann.

Zuzana Blazek vom Institut der deutschen Wirtschaft aus Köln ging in ihrem Vortrag auf die Herausforderungen für Führungskräfte und auf Handlungsempfehlungen ein. Zudem wurde ein Blick auf die Resilienz sowie auf die Chancen für weibliche Fach- und Führungskräfte geworfen.

Zuzana Blazek startet mit den fünf Grundpfeilern der virtuellen Führung.
Zunächst betont sie, wie wichtig es ist, das Führungskraft und Mitarbeitende vertrauensvoll miteinander umgehen. Damit dieses gelingen kann, sind eine positive Grundhaltung sowie Reziprozität und ehrliche Gespräche notwendig. Durch diese Komponenten können Ressourcenfresser rechtzeitig erkannt und behoben werden.
Der zweite Grundpfeiler bezieht sich auf die Technik. Die technische Infrastruktur sollte bereitgestellt werden und funktionsfähig sein. Als Führungskraft sollte man ggfls. den Mitarbeitenden auch die Angst vor Veränderungen nehmen können.
Die Kommunikation bildet den dritten Grundpfeiler ab. Dabei ist es wichtig, eine Orientierung zu geben, eine Transparenz sollte vorgelebt werden. Wichtig sind Freiräume sowie Regeln und Strukturen.
Der vierte Pfeiler besteht aus Selbstvertrauen, sowohl auf das eigene als auch auf das der Mitarbeitenden. Dieses im Einklang mit der Autonomie sollte durch die Führung gestärkt werden. Eine Fehlerkultur ist dabei wichtig.
Diversität im Team bildet die letzte Stütze der virtuellen Führung. Es ist wichtig, die Vielfalt zu erkennen und das Potenzial zu nutzen.

Im Anschluss ging Zuzana Blazek auf die Resilienz ein. Für Führungskräfte ist es überaus wichtig, die eigene Resilienz zu stärken, auf eigene Grenzen zu achten und ein Vorbild für die Mitarbeitenden zu sein. Zu den Mitarbeitenden sollte man eine gute Verbindung aufbauen, empathisch sowie kommunikativ sein und in Zusammenarbeit Leitplanken und Strukturen aufbauen.

Im Fokus der Veranstaltungen des Kompetenzzentrums Frau und Beruf OWL stehen die Chancen der weiblichen Fach- und Führungskräfte. Ein Großteil der Chancen entsteht durch die ausgeweiteten Möglichkeiten zur Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Pflege. Besonders Frauen übernehmen in den Familien die Sorgeaufgaben. Die Möglichkeit das eigene Team virtuell zu führen oder als Mitarbeitende virtuell, also mobil oder im Homeoffice arbeiten zu können, erleichtert diesen Spagat. Auch immer mehr männliche Beschäftigte fordern orts- und zeitflexibles Arbeiten.

Zuzana Blazek IWK





























Zuzana Blazek, Institut der deutschen Wirtschaft Köln
Bildrechte: IW Medien


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