Online-Seminar: In 5 Tagen zu einer hybriden Arbeitskultur am 08. Juni 2020

Unserer Einladung zum Online-Seminar „In 5 Tagen zu einer hybriden Arbeitskultur“ folgten Anfang Juni 29 Personalverantwortliche und Führungskräfte aus Unternehmen sowie Interessierte aus Institutionen aller Regionen OstWestfalen-Lippes.

Sowohl die Arbeitsorganisation als auch die Abläufe haben sich in vielen Unternehmen in den letzten Wochen stark verändert. Diese neue Form der Zusammenarbeit und Gestaltung braucht neue Spielregeln. Die Bedeutung des Selbst- und Aufgabenmanagements, aber auch der Arbeits-, Führungs- und Kommunikationskultur im Team nehmen zu. Die abgestimmte Orchestrierung ist mitentscheidend für eine gelungene Umsetzung.

Gemeinsam mit der Interkommunalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft und der Gleichstellungsstelle des Kreises Herford reagierten wir damit auf die aktuelle Situation und den erhöhten Bedarf an Informationen und Wissen in diesem Zusammenhang.

Im Online-Seminar vermittelte Referent Andreas Dolle (Geschäftsführer ADM Institut, Paderborn), wie es vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen gelingen kann, gemischte Teams innerhalb von 5 Tagen erfolgreich zu einer hybriden Arbeitskultur zu führen.
Grundlegend sind die Anforderungen des Tagesgeschäfts und der Anspruch, diese in eine hybride Arbeitswelt zu übertragen. Dabei geht es zunächst um den Wissenstransfer. Es gilt zu dokumentieren, was getan werden muss, was jede und jeder wissen muss und die  Identifizierung dessen, was von überall funktionieren sollte. Im Anschluss daran erfolgt die Auswahl der Tools, die für hybrides Arbeiten zur Verfügung stehen oder erworben werden müssen. Ein Teil der IT-Infrastruktur ist in der Regel schon vorhanden, aber gerade in diesem Bereich entwickeln sich die Anwendungsmöglichkeiten immer weiter.  Um beurteilen zu können, welches Tool im individuellen Fall das richtige ist, empfiehlt Andreas Dolle die Erstellung einer  „Möglichkeits- und Nötigkeitscheckliste“. In dieser Checkliste wird dokumentiert, was die einzelnen Tools können, aber auch, welche Anforderungen möglicherweise noch unzureichend sind. Diese Checkliste erlaubt dann eine Priorisierung und erleichtert die Auswahl.

Die Spielregeln für die neue Form der Zusammenarbeit müssen festgelegt werden. Hybrides Arbeiten ist dann erfolgreich, wenn jede Aufgabe, jedes Thema transparent geplant ist. Andreas Dolle machte dieses an einem Praxisbeispiel aus dem eigenen Unternehmen deutlich: Ein Buchprojekt wurde von 8 Mitarbeitenden über drei Zeitzonen innerhalb von 10 Arbeitstagen erfolgreich dank hybridem Arbeits- und Wissensmanagement umgesetzt.
Im Verlauf des Online-Seminars beantwortete Andreas Dolle die Fragen der Teilnehmenden aus dem Chat. Es ging unter anderem um Themen wie Datenschutz, Zeitaufwand für Dokumentation, Auswahl und  Eingewöhnung in neue Formate.
Die Wirkungen einer hybriden Arbeitskultur sind vielfältig und nachhaltig. „Alles, was wir im Tagesgeschäft neu lernen, können wir sofort erfassen, dokumentieren, informieren, umsetzen und kontrollieren“ resümiert Andreas Dolle. Der schnelle Aufbau von Wissen und Routinen für Abläufe macht auch neue Mitarbeitende schnell produktiv. Darüber hinaus herrscht eine hohe Zufriedenheit unter den Mitarbeitenden, die Freude an ihrem Job haben und persönliches Wachstum erleben.

Das Online-Seminar wurde moderiert von der für den Kreis Herford zuständigen Kollegin Meike Stühmeyer-Freese.

ADM Webinar











Bildrechte: ADM-Institut Paderborn

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