GründerinnenSeminar Online "Digitalisiert in die Gründung starten"

Am Freitag den 14. August fand das Online-Seminar zum Thema „Digitalisiert in die Gründung starten“ statt. Die teilnehmenden Gründerinnen hatten die Möglichkeit, unter Moderation von Anna-Lena Lütke-Börding vom Kompetenzzentrum Frau und Beruf OWL, eine Vielzahl an digitalen Lösungen für ihren Geschäftserfolg kennenzulernen. Darien Schaschbar, Digitalisierungsbeauftragte der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld, stellte eine Auswahl an Möglichkeiten vor. Diese reichten von der Erstellung einer Website und eines Online Shops, über digitales Marketing und Rechnungsstellung bis hin zum Kalender und der Zeiterfassung. Die Referentin legte dabei besonderes Augenmerk auf Anwendungen, die besonders geeignet für Einsteigerinnen sind.

Für die Erstellung einer Website empfiehlt Darien Schaschbar Gründerinnen mit wenig bis keinem technischen Verständnis z.B. einen Homepage-Baukasten. Dies ist die einfachste Variante, denn der Anbieter kümmert sich um die technischen Aufgaben, es gibt eine kostenlose Einstiegversion und All-In Pakete (Designer, Editor, Hosting und Domain und Support). Jimdo, Wix oder Strato sind einige der Baukästen, die die Referentin nennt. Die Vorteile beim Baukasten liegen klar auf der Hand: Kostenersparnis, einfache Bedienung, Support inbegriffen, keine zusätzliche Software notwendig und es ist ein Start ohne technische Kenntnisse möglich. Für die Erstellung der Homepage sollte man außerdem 2- 3 Wochen Arbeitszeit einplanen. Zudem sind wichtige rechtliche Hinweise auf der Website notwendig. Hierzu gehören u.a.: ein Impressum, Angaben zum Datenschutz und eine Informationspflicht zur Streitschlichtung: Nach der EU-Verordnung müssen Online-Händler und Online-Dienstleistungsanbieter auf die EU-weit gültige Streitbeilegungsplattform hinweisen, einen Textvorschlag erhalten Gründerinnen über folgende Adresse: http://ec.europa.eu/consumers/odr.

Im Anschluss stellte die Referentin die Vor-und Nachteile eines eigenen Online –Shops vor. Auf Plattformen für den Verkauf im Internet wie z.B. Amazon, eBay oder Etsy kann eine Gründerin zwar Besucherströme nutzen und Geld für Werbung sparen, aber die Provisionen für den Plattformbetreiber liegen zwischen 5-20%. Ein eigener Online-Shop ist laut Digitalisierungsexpertin daher zu empfehlen, auch besonders für die eigene Markenbildung. Die bekanntesten Onlineshop-Anbieter sind u.a. Jimdo oder Webnode. Besonders sollten Gründerinnen beim eigenen Shop auf ein Impressum, Preisangaben, ein Widerrufsrecht, AGBs und einen Bestell-Button achten. Im Vorfeld sollten die Anforderungen und die Struktur des Shops festgelegt werden. Dann wird ein passender Onlineshop-Anbieter ausgesucht, ein Domainname für die Web-Adresse gefunden, eine Zahlungsmöglichkeit gewählt, ein Fotograf oder Texter engagiert, sowie die Lieferung zur Kundschaft sicher gestellt.

Zuletzt gab Frau Schaschbar noch Tipps zum digitalen Marketing, zur Suchmaschinenoptimierung und weiteren nützlichen Apps für die effektive Führung eines Unternehmens. Das Format „Digitalisiert in die Gründung starten“ wird auch künftig bei der Handwerkskammer Ostwestfalen Lippe zu Bielefeld angeboten und ist kostenfrei zugänglich.

Die teilnehmenden Gründerinnen und Jungunternehmerinnen profitierten sehr von den umfangreichen Informationen und Tipps rund um das aktuelle Thema der digitalen Unternehmensführung.

schaschbarFoto: Darien Schaschbar | Beauftragte für Innovation und Technik im Handwerk - Schwerpunkt Digitalisierung | Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld

 


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