REGIONALE 2022

UrbanLand Teaser Kopie

 OstWestfalenLippe richtet die REGIONALE 2022 des Landes Nordrhein-Westfalen aus. „Wir gestalten das neue UrbanLand“ ist das Motto des Regionalentwicklungsprogramms, das in den nächsten Jahren in OWL umgesetzt wird. Das neue UrbanLand steht für ein neues Modell von Stadt-Land-Beziehung, in dem die wechselseitigen Stärken von Zentrum, Umland und Peripherie genutzt werden, um den Menschen aller Altersklassen eine optimale Verbindung von Wohnen, Arbeiten und Leben nach ihren individuellen Wünschen zu bieten: In großstädtischen Ballungsräumen, lebenswerten Mittelzentren und landschaftlicher Idylle mit kleinen Dörfern. Die REGIONALEN sind ein ein Strukturentwicklungsprogramm des Landes NRW mit dem Regionen die Chance haben, in einem zielgerichteten Prozess wichtige Entwicklungen anzustoßen.

 

 

Pressemitteilung, 15.03.2017

OstWestfalenLippe erhält Zuschlag für REGIONALE

Die Nachricht kam überraschend – die Wirkung ist umso größer: OstWestfalenLippe freut sich über den Zuschlag für eine REGIONALE! „Nun haben wir die Möglichkeit, in einem strategischen Entwicklungsprozess die Region zusammenzuführen und Zukunftsperspektiven für OstWestfalenLippe zu sichern. Wir haben allen Grund zu feiern!“, freut sich Landrat Manfred Müller, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der OWL GmbH.  

Landesbauminister Michael Groschek informierte die OWL GmbH über die Entscheidung des Landeskabinetts. „Ich freue mich sehr, Ihnen mitteilen zu können, dass Ihre Bewerbung ‚Das neue UrbanLand‘ den Zuschlag für die Durchführung einer REGIONALE erhalten soll. Nach intensiver Diskussion hat das Kabinett den Eindruck gewonnen, dass die Region mit ihrem zentralen Thema der Entwicklung einer polyzentrischen Stadtlandschaft und ihren komplexen Verflechtungen zwischen Zentren, Umland und Peripherien auf einem guten Weg ist“, heißt es in der Nachricht des Ministers.

Die REGIONALE ist ein Strukturentwicklungsprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen. Ziel ist es, neue Kooperationen anzustoßen, um mit gezielten Projekten die Regionen zukunftsfähig zu machen. Sieben Regionen hatten sich in dem Wettbewerb der Landesregierung beworben.

„OWL hat viel erreicht und steht heute gut da. Allerdings ist die Entwicklungsdynamik in der Region sehr unterschiedlich, es stehen etliche Herausforderungen bevor, denen wir mit klugen Lösungen begegnen müssen. Dafür wollen wir die REGIONALE nutzen“, so Müller. „Wir wollen neue Kooperationen über kommunale Grenzen hinweg angehen. Außerdem gibt die REGIONALE auch dem vom Regionalrat initiierten Prozess zur Stärkung der Region Rückenwind“, meint der Landrat.

Große Freude auch bei Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl: „Alle Beteiligten haben in den vergangenen zehn Jahren viel in die regionale Zusammenarbeit investiert. Der Zuschlag für die Durchführung einer REGIONALE ist ein schöner Ertrag dieses kontinuierlichen Engagements“, so die Regierungspräsidentin.

„Wir gestalten das neue UrbanLand“ ist das Bewerbungskonzept aus OstWestfalenLippe überschrieben. Ansatz ist es, die Lebensbedingungen und Lebensqualität in der ganzen Region auf hohem Niveau sicherzustellen und Fachkräften ein Zuhause zu bieten. „Das neue UrbanLand steht für ein neues Modell für die Beziehung zwischen Stadt und Land, das wir schaffen wollen“, erläutert Herbert Weber, Geschäftsführer der OWL GmbH, den strategischen Ansatz der Bewerbung.

Kern des UrbanLand Konzeptes ist es, aufbauend auf den besonderen Charakteristika und Leistungsmerkmalen der Region wie die polyzentrische Struktur, die hohe Kooperationskultur, die Innovationskraft von Wirtschaft und Wissenschaft und die ausgewiesene Kompetenz in der digitalen Transformation aufzubauen. „Im neuen UrbanLand nutzen wir die wechselseitigen Stärken und Wirkungen zwischen Zentren und Umland und Peripherien, um den Menschen aller Altersklassen eine optimale Verbindung von Wohnen, Arbeiten und Leben nach ihren individuellen Wünschen zu bieten: In großstädtischen Ballungsräumen, lebenswerten Mittelzentren und landschaftlicher Idylle mit kleinen Dörfern“, so Herbert Weber.

Im Rahmen eines regionalen Auswahlverfahrens werden die besten Lösungen ausgewählt, die sich dann um Fördergelder beim Land bewerben können. Vorteil der REGIONALE: Die Projekte werden vor die Klammer von Wettbewerbsausschreibungen gezogen. Je nach Projektausgestaltungen und Fördersätzen können insgesamt mit Fördermitteln von 100 bis 150 Mio. Euro gerechnet werden.

Das Vorhaben wird von einem breiten Bündnis aus Bezirksregierung, Regionalrat, Kreisen und Kommunen, Wirtschaft und Wissenschaft, Berufskollegs, Verkehrsverbänden, Wohnungsbaugesellschaften, Organisationen und gesellschaftlichen Gruppierungen getragen. Die Koordination des Bewerbungsprozesses lag in Händen der OstWestfalenLippe GmbH.

Für die OWL GmbH heißt es nun zunächst „Ärmel aufkrempeln“. In den nächsten Wochen und Monaten geht es darum, Strukturen aufzubauen und die Umsetzung der REGIONALE vorzubereiten. „Diese Aufgabe packen wir mit Freude an. Allerdings genießen wir zunächst diesen Riesenerfolg und feiern!“, sagt Herbert Weber.