Die REGIONALE 2022 nimmt Fahrt auf

  • Erstellt am:
    19. Dezember 2017
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Bielefeld, 19.12.2017. Die Umsetzung der REGIONALE 2022 bekommt Kontur. Am Dienstag haben sich zum ersten Mal die Mitglieder des so genannten UrbanLand-Boards getroffen, um die Abläufe und Verfahren für die REGIONALE 2022 in OWL zu besprechen. Das UrbanLand-Board bestimmt die strategische Ausrichtung der REGIONALE und entscheidet über Projekte. Mitglieder sind Vertreter der Kreise und der kreisfreien Stadt Bielefeld, jeweils zwei Vertreter der Städte und Gemeinden der Kreise, Vertreter der Bezirksregierung, der Kammern, der Hochschulen, Vertreter des Regionalrates, der Brancheninitiativen, dem DGB und weiterer Organisationen.

„Ich freue mich, dass es mit den Vorbereitungen für die REGIONALE 2022 so gut voran geht. Alle am Prozess Beteiligten arbeiten vertrauensvoll zusammen. Das hat die erste UrbanLand-Board-Sitzung deutlich gezeigt. So haben wir ausgezeichnete Voraussetzungen, um eine zielführende Umsetzung zu gewährleisten und die REGIONALE zum Erfolg zu führen“, so der Vorsitzende des UrbanLand-Boards, Landrat Manfred Müller.

Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl sieht die REGIONALE als die Chance, die Zusammenarbeit in der Region weiter auszubauen und OstWestfalenLippe zu einem noch attraktiveren Lebens- und Wirtschaftsraum zu entwickeln. „Die erste Sitzung des UrbanLand-Boards gab heute den Startschuss dazu. Ich freue mich auf viele gute Ideen und innovative Projekte. Die Bezirksregierung wird die Förderung koordinieren und alle Beteiligten nach Kräften unterstützen“, sagte die Regierungspräsidentin.

Im nächsten Jahr soll die inhaltliche Arbeit weiter vorangetrieben werden: Es geht um die Konkretisierung der Themenfelder für die Projektarbeit, die Vorbereitung der Auswahlverfahren und vor allem darum, in Veranstaltungen und Workshops mögliche Projektpartner zu aktivieren und Projektnetzwerke zu bilden. Im ersten Quartal 2018 sollen erste Projektaufrufe erfolgen.

Die thematischen Rahmen sind abgesteckt: Attraktive Arbeits- und Ausbildungsbedingungen für Fach- und Nachwuchskräfte, gute Rahmenbedingungen für Gründerinnen und Gründer sowie die Bereitstellung von Innovationsunterstützung in der ganzen Region stehen im Mittelpunkt der Aktionsebene „Der neue Mittelstand“. „Die neue Mobilität“ erwartet Projekte, die Entfernungen in OWL schneller überwinden und den Menschen unabhängig vom Wohnort ein Höchstmaß an Mobilität bieten. Dabei sollen alle Möglichkeiten des Mobilitätsmanagements genutzt werden. Die Projekte der Aktionsebene „Die neuen Kommunen ohne Grenzen“ sollen den Menschen vor Ort eine optimale Daseinsvorsorge durch effiziente Kooperationen über Verwaltungsgrenzen hinweg bieten. „Das neue Stadt Land Quartier“ verbindet in neuen Konzepten Wohnen, Arbeiten, Gesundheitsvorsorge und Kultur – und das sowohl in Städten als auch im ländlichen Raum. Es geht sowohl auch um die Gestaltung kreativer Quartiere, als auch um Fürsorge für der Natur.

Um die Qualität der Projekte zu gewährleisten, durchlaufen die Projekte einen mehrstufigen Auswahl- und Qualifizierungsprozess. Das UrbanLandBoard entscheidet über die Auswahl der eingereichten Projektideen sowie deren Qualifizierung und Umsetzung. Die ausgewählten Projektideen werden anschließend durch die Projektträger mit Unterstützung der OWL GmbH und weiterer Partner zur Umsetzungsreife gebracht. Die Bezirksregierung wird sich dabei um die förderspezifischen Fragen kümmern und gewährleisten, dass sich nur Projekte auf den Weg machen, die Aussicht auf Förderung haben.

Eine weitere Entscheidung ist bereits im November getroffen worden. Ab dem 1. Januar 2018 wird Annette Nothnagel die Position der REGIONALE-Managerin bei der OWL GmbH aufnehmen. Als Kopf eines kleinen Teams wird sie die Umsetzung der REGIONALE 2022 in OWL leiten.

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Pressefoto 2: Download

Pressefoto UrbanLand webMitglieder des UrbanLand-Boards zur REGIONALE 2022 nach der erfolgreichen Sitzung.

 

Pressefoto UrbanLand Board webFreuten sich über eine erfolgreiche Sitzung des UrbanLandBoards zur REGIONALE 2022 (v.l.n.r.): Herbert Weber, Geschäftsführer der OWL GmbH, REGIONALE-Managerin Annette Nothnagel, Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl, Landrat Manfred Müller, Vorsitzender des UrbanLand-Boards, und Karl Jasper, Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW.

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