Bielefeld/Gütersloh, 1. Juli 2010. Die OstWestfalenLippe Marketing GmbH soll perspektivisch zu einer Regionalmanagementgesellschaft, die sich um ausgewählte Entwicklungsaufgaben für die Region OstWestfalenLippe kümmert, weiter entwickelt werden. Dies haben die Gesellschafter auf ihrer heutigen Sitzung im Kreishaus in Gütersloh beschlossen. „Es ist einhellige Meinung, dass eine solche Weiterentwicklung geboten und richtig ist“, sagt Herr Herbert Sommer, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung.
Der Einstieg in die Neuausrichtung wird voraussichtlich stufenweise erfolgen. Dazu sollen nun geeignete Projekte identifiziert und Projektabfolgen definiert werden. Die Finanzierung der Neuausrichtung soll zeitnah neu konzipiert und abgestimmt werden. Zudem sollen Optionen überprüft werden, den Kreis der Gesellschafter zu erweitern.
„Mit dem heutigen Beschluss haben wir einen Einstieg in die Neuausrichtung gefunden, der sowohl die finanziellen Möglichkeiten und Probleme der Gebietskörperschaften berücksichtigt, als auch die Notwendigkeit einer Stärkung gesamtregionaler Entwicklungsanstrengungen vor dem Hintergrund eines zunehmend dynamischer werdenden Standortwettbewerbs“, ergänzt Landrat Friedel Heuwinkel, stellvertretender Vorsitzender der Gesellschafterversammlung.
Der inhaltliche Ansatz der Neuausrichtung besteht darin, mit einem Initiativprogramm die Innovationsstrukturen etwa durch den Aufbau neuer Forschungs- und Entwicklungszentren in OstWestfalenLippe zu verbessern. „Klein- und mittelständische Unternehmen brauchen bessere Zugänge zu Innovationsstrukturen“, ist Sommer von der Notwendigkeit der Arbeit überzeugt. Vorbild ist das in den vergangenen Jahren unter der Überschrift „Innovation und Wissen“ umgesetzte Programm, zu dem Forschungs- und Entwicklungszentren wie die Zukunftsmeile Fürstenallee in Paderborn, Interdisziplinäre Forschungs- und Entwicklungszentren wie CoR-Lab und Citec in Bielefeld, das Centrum Industrial IT in Lemgo und die Fraunhofer Projektgruppe Entwurfstechnik Mechatronik in Paderborn gehören. Auch die Bemühung um die Bereitstellung von Möglichkeiten, internationale Schulabschlüsse zu erlangen und die Unterstützung von jungen Menschen mit Blick auf technologieorientierte Berufsbilder gehören dazu.
Das zukünftige Konzept soll auch stärker in den Kreisen und Städten der Region verankert werden, „um eine starke von Gemeinsamkeit getragene Innovationsregion weiter zu entwickeln“, so Sommer und Heuwinkel abschließend.
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