Öffentlich geförderte Beschäftigung in NRW

betonbild_090201_transportbetonDas Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW (MAIS) hat das Förderprogramm "Öffentlich geförderte Beschäftigung NRW" ins Leben gerufen. Langzeitarbeitslose, die ohne Förderung nicht in den Arbeitsmarkt integriert werden können, sollen über das Programm besseren Zugang in das Erwerbsleben finden.

Die öffentlich geförderte Beschäftigung muss sozialversicherungspflichtig sein und tariflich oder ortsüblich entlohnt werden. Im Rahmen der Modellprojekte wird die Integration in den Arbeitsmarkt durch Profiling, Qualifzierung und Coaching unterstützt. Beteiligte Unternehmen erhalten ggf. einen Minderleistungsausgleich.

Im Rahmen der Modellprojekten werden neue Ansätze zur langfristigen bzw. dauerhaften Integration besonders benachteiligter Zielgruppen erprobt , u.a. auch um Grundlagen für eine künftige Instrumentenreform auf Bundesebene zu schaffen. Mit dem Modellvorhaben will die Landesregierung NRW nachweisen, dass Arbeit statt Arbeitslosigkeit sowohl erfolgreich machbar als auch finanzierbar ist, wenn passive Transferleistungen in aktive und individuell angepasste Förderwege umgewandelt werden.

In Nordrhein-Westfalen sind  27 Modellprojekte gestartet. In OstWestfalenLippe wird das Programm flächendeckend in allen Kreisen und der kreisfreien Stadt Bielefeld mit insgesamt sieben Modellprojekten umgesetzt. Für die Region werden so 210 zusätzliche Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose geschaffen. 

Die Regionalagentur OWL koordiniert und begleitet das Projekt. 

Weitere Infos zum Programm auf der Homepage des Arbeitsministeriums NRW