Regionalkongress OWL: 150 Fachleute diskutieren über neue Kooperationen

Beim Regionalkongress OWL in der Bielefelder Stadthalle suchten 150 Experten nach Ideen und Konzepten für die Zukunft der Region. Eingeladen hatten dazu der Regionalrat, OWL GmbH und die Bertelsmann-Stiftung. Die Fachleute gingen der Frage nach, wo die Lebensqualität und die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit der Region durch Kooperationen verbessert werden können?

Zur Vorbereitung des Kongresses war unter Federführung der Bertelsmann-Stiftung eine Umfrage unter 1.000 Vertretern aller gesellschaftlichen Bereiche durchgeführt worden. Ergebnis des Meinungsforschungsinstitut Kantar Emnid fand war, dass bei insgesamt 14 festgelegten Handlungsfeldern Kooperationen in den Bereichen Bildung und Wissenschaft, Mobilität, Fachkräftesicherung, Technologienetzwerke und Regionalplanung als besonders wichtig angesehen werden.

Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl plädierte schon zum Auftakt: „Unsere Region ist immer dann stark, wenn wir zusammenhalten und über Kreisgrenzen hinweg zusammenarbeiten." Sie erinnerte dabei an Erfolge wie bei der Bewerbung um den Spitzencluster It’s OWL oder die „Regionale 2022". Einzelne Kommunen aber hätten im regionalen Konkurrenzkampf „keine Chance".

In mehreren „Dialogrunden" setzten sich die Kongressteilnehmer an runde Tische, um sehr konkret über Möglichkeiten zur Zusammenarbeit in den 14 Handlungsfeldern von Bildung bis Kultur zu diskutieren.

denkwerkstatt1Regionalkongress OWL: Landrat Manfred Müller (Vorsitzender Gesellschafterversammlung OWL GmbH, v. l.), Axel Martens (Hauptgeschäftsführer IHK Lippe), Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl, Reinhold Stücke (Regionalratsvorsitzender), Kirsten Witte (Bertelsmann-Stiftung), Herbert Weber (Geschäftsführer OWL GmbH), Wolf D. Meier-Scheuven (Präsident IHK Ostwestfalen) und Thomas Niehoff (Hauptgeschäftsführer IHK Ostwestfalen). | © Andreas Zobe, NW